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Freitag, 6. März 2015



Jetzt ist Pflanzzeit - Tabak selbst anbauen
Der eigene Tabak schmeckt am besten  - schon Opa hat es so gemacht!




Jetzt fangt wieder die Zeit an, wo man seine eigene Samenbank am Küchenfenster aktivieren kann. Das macht Spaß und verkürzt die Zeit bis man endlich im Freien herumwerken kann.
Heuer werde ich wieder meine eigenen Tabakpflanzen anbauen, es sind imposante Pflanzen, schön zum Anschauen, bestens als Sichtschutz geeignet und es macht immens Spaß die großen grünen Blätter zu trocknen und zum Endprodukt (Rauchtabak) zu verarbeiten.



Deshalb sollte man jetzt im März mit der Anzucht von Tabak beginnen.
Die Saat auf die feuchte Erdoberfläche aussäen und vorsichtig andrücken.
Tabak ist ein Lichtkeimer, daher sollte man die Samen nicht zu weit in die Erde drücken. 
Ich nehme immer Plastiktassen zur Anzucht, in die man im Supermarkt alles abgepackt bekommt; das sind dann kleine praktische Mini-Gewächshäuser.
An einen hellen, warmen Ort (15° – 20°) stellen, aber nicht in die pralle Sonne.
Hin und wieder mit einer Sprühflasche besprühen und Deckel immer wieder mal zum Lüften offen lassen.
Die Keimzeit beträgt ca. 6-10 Tage. Wenn die kleinen grünen Pflänzchen ca. 2 cm groß sind, sollte man sie zusammen mit etwas Erde ganz vorsichtig mit einem Löffel herausheben und einzeln in einen größeren Topf (ca. 12 – 15 cm) umpflanzen. Torf und Sand oder Anzuchterde vermischt sind perfekt.
Ab Mitte Mai können die kleinen Pflanzen ins Freie gesetzt werden.
Ich habe nur mehr Pflanzen im Topf, da die Schnecken auf Tabak abfahren und mir da trotz aller Abwehrmittel dann doch Schade um die Pflanzen ist.



Wenn man einmal Tabak angebaut hat, dann gibt's genug Samen fürs nächste Jahr. In jeder Kapsel, die nach der Blüte erscheinen, sind genügend Samen für viele, viele Pflanzen im Jahr darauf. 

Samstag, 12. Juli 2014

Tabak einmal anders...

... als wirkungsvoller natürlicher Blattläuse-Vernichter für alle Pflanzen

Wir haben im Vorjahr die wunderschönen Tabakpflanzen im Topf auf der Terasse als Sichtschutz und Hingucker gepflegt.Aus den hübschen Blüten gewinnt man genügend Samen für einen neuerlichen Anbau im nächsten Jahr.

Die großen grünen Blätter habe ich dann im Spätsommer auf Schnüren aufgefädelt und im luftigen Schatten getrocknet bis sie braun und brüchig waren. In Gefäßen über den Winter aufbewahrt, ist es sehr praktisch sie heuer herzunehmen und folgenden natürlichen Blattläuse-Vernichter herzustellen:


Eine handvoll trockenen Tabak mit ca. 1 Liter Wasser aufkochen und stehen lassen zum Abkühlen.
Die braune Flüßigkeit abseihen, abkühlen lassen und in Sprühflaschen füllen.Bei akutem Blattläuse-Befall die betroffenen Pflanzen besprühen und gegebenenfalls an 2 bis 3 Tagen wiederholen. Man sieht das Ergebnis gleich, Blattläuse lieben keinen Tabak, wohingegen die Pflanzen keinerlei Schaden durch die Sprühkur davontragen. Einfacher und günstiger, wirkungsvoller und umweltfreundlicher geht es nicht!