Dienstag, 17. Februar 2015

Grammeln aus Speck selber machen - "Grammeln auslassen"



Grammeln sind ein köstlicher Genuss, mit dem man auch viele herrliche Gerichte zubereiten und verfeinern kann. Wie Grammelknödel zum Beispiel, oder für deftige Strudel, wie Kraut-oder Erdäpfelstrudel, oder zum Abschmalzen von Polenta Sterz. Speck kauft man am besten frisch beim Fleischhauer, schneidet ihn klein oder faschiert ihn durch den Fleischwolf. Je nachdem wie man die Grammeln gerne hat, größer oder kleiner.






In einen großen Topf gießt man ca. 100 ml Milch und salzt diese ein wenig, während man sie erhitzt. 
Dann den geschnittenen Speck dazu und immer rühren, die Hitze sollte konstant hoch sein, aber nicht auf Maximum. Der Speck verliert langsam an Volumen, dafür steigt der Schmalzpegel. 





Nun solange rühren bis die Grammeln eine knusprige Konsistenz und goldbraune Farbe haben. Man kann ja zwischendurch immer Kostproben nehmen, und testen. 





Wer Grammelschmalz haben möchte, füllt die Grammeln und das Schmalz in einen Schmalztopf oder in Gläser mit Drehverschluss und stellt sie am besten in den Kühlschrank. 
Wer nur Grammeln extra haben möchte schöpft diese mit einem Schöpfer ab und füllt das Schmalz in vorbereitete Gläser. Super zum Schweinsbraten machen, für das leckere Bratlfett (Brotaufstrich).






Grammeln lassen sich auch gleich warm mit einem Spritzer Essig und gepresstem Knoblauch und  Schwarzbrot dazu genießen.
Eine lecker deftige Gaumenfreude! 

Donnerstag, 20. November 2014

Kürbis-Cremesuppe




Wer gute Cremesuppen liebt, die im Winter so richtig von innen wärmen, darf die schnell gemachte  Kürbis-Cremesuppe nicht unprobiert lassen. Auch beim Weihnachtsmenü ist diese Cremesuppe eine leckere Versuchung und kommt bei Gästen immer gut an.

Kürbis halbieren, Kerne mit Löffel rausputzen und dann
 - die Schnittfläche nach unten - Haut mit
Sparschäler oder scharfem Messer schälen.
Weißer Kürbis

Kerne in einer Schüssel mit Wasser einweichen und waschen, sie lassen sich so leichter vom Fruchtfleisch trennen. In einer Pfanne kann man sie bestens am Schwedenofen oder im Backrohr trocknen und rösten.

Den gewürfelten Kürbis und einen geschälten, kleingeschnittenen Erdäpfel in einem Liter Gemüsebrühe weichkochen. Gewürze, die mitkochen sollen, wie Kümmel und Salz gleich dazugeben. 20 Minuten köcheln lassen. mit Creme fraiche und Gewürzen wie Curry, Knoblauch und einem Schuss Balsamico verfeinern.

Im Standmixer pürieren und mit den in Kräutern und Olivenöl gerösteten Brotwürfeln, sowie gerösteten Kürbiskernen servieren. Nach Belieben auch mit Kernöl überträufeln.
Schaut "haubenmäßig" aus und schmeckt auch so!



Suppe mit gerösteten Weißbrotwürfeln und Kürbiskernöl


Mittwoch, 19. November 2014


Christkind oder Weihnachtsmann


Im Mittelalter war der Nikolaus-Tag, zu Ehren des Bischof Nikolaus der im 4. Jahrhundert n. Chr. lebte, das einzige Fest, an dem es für Kinder Geschenke gab.
Denn Bischof Nikolaus ließ aufgrund einer Hungersnot alle kirchlichen Kornspeicher öffnen, damit arme Menschen kostenlos Brot backen konnten, was sehr viele Menschenleben gerettet haben soll. Er starb am 6. Dezember 345.
Im 18. Jahrhundert gewann das Weihnachtsfest langsam an Bedeutung. Es wurde zum Haupt-Fest des Schenkens. Nach christlicher Tradition brachte ursprünglich nur das Christkind die Geschenke, ein himmlisches Engelswesen mit Flügeln, das an die Geburt des Jesuskindes im Stall erinnern soll.
In England und Amerika füllt nur Santa Claus am 25. Dezember die Strümpfe der Kinder.
Er stammt aber auch vom mittelalterlichen Nikolaus ab.
Auswanderer brachten im 17. Jahrhundert aus den Niederlanden ihren Sint Nicolaas - abgekürzt Sinterklaas - mit nach New York, dem damaligen Nieuw Amsterdam.
Aus dieser Figur entwickelte sich der amerikanische Santa Claus, der Father Christmas oder Weihnachtsmann, der dann wieder über den Atlantik nach Europa zurückkehrte.
Oftmals ist heute für viele Menschen die Rollenverteilung wer die Gaben nun bringt, nicht mehr so streng...aber eines haben der Weihnachtsmann und das Christkind auf jeden Fall gemeinsam: beide lassen sich nicht gerne bei der Geschenkübergabe beobachten!

Sonntag, 19. Oktober 2014


Selbstgemachte Vanille Mandel-Milch  - 

"Veganer Milch-Shake" 


Mandeln sind magnesiumhaltig, calciumreich, liefern zudem viele ungesättigte Fettsäuren, 
 Kupfer, Vitamin B und E.

Der tägliche Verzehr von nur 60 g Mandeln schützt lt. einer Studie vor Diabetes, 
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, vor einem hohen Cholesterinspiegel und verbessert die Knochendichte. 

Die echte Vanille  wirkt beruhigend auf strapazierte Nerven und allgemein kräftigend. 
Echte Vanille wirkt auch pilztötend, entzündungshemmend und zellschützend. 
Sie wurde schon ab dem 17. Jahrhundert regelmäßig bei Schlafstörungen eingesetzt. 
Vanille lindert Angstzustände, Schlaflosigkeit und Depressionen; durch ihren Duft, 
zB in der Aromatherapie, aber natürlich auch durch ihren delikaten Geschmack. 
Schon bei Maya und Azteken war Vanille in der Küche in Verwendung, überliefert ist ein Getränk aus Wasser, Kakaopulver, Gewürzen, Honig und Vanille (Xocolati). 
Den Namen "Milch" hat diese Köstlichkeit nur von der optischen Ähnlichkeit mit Milch, enthält aber keine Tiermilch. 

Zubereitung: 
1 Tasse Mandeln über Nacht in Wasser einweichen. 






Am nächsten Tag die Mandeln 
mit 3 Tassen Wasser in einen Standmixer geben
und auf höchster Stufe 1 Minute mixen. 
Mandelflüssigkeit durch ein Leinentuch gießen 
und von den Pressrückständen trennen. 
Mandelmilch wieder in den Mixer 
und mit getrockneten Datteln 
(um eine dickere Konsistenz zu erhalten)




und mit echter Vanille, je nach Belieben, nochmals aufschäumen. 
Hier kann man natürlich nach Lust und Laune experimentieren. Wer mag, kann nach Belieben mit Ceylon-Zimt oder anderem aromatisieren. Eventuell auch mit Banane ganz cremig servieren.
Mandel-Vanillemilch genießt man kalt oder warm und kann sie bis zu 3 Tagen im Kühlschrank lagern. 
Die Mandelrückstände lassen sich hervorragend in diversen Keks-Teigen verarbeiten oder auch zum Müsli dazugeben. 

Dienstag, 5. August 2014

Tee selber machen, der wie grüner Tee schmeckt: Brombeerblätter-Tee


      
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt um die grünen Brombeerblätter im oberen Bereich der Brombeerpflanzen zu sammeln.
Wenn man schon beim Ernten der Früchte ist, kann man diese gleich mit abzwicken.
Man lässt sie auf ausgebreitetem Zeitungspapier einen Tag lufttrocknen und bespritzt die angetrockneten Blätter am nächsten Tag mit Wasser. Diese dann in ein Stofftuch fest einpacken und an einen sonnigen Platz legen. Man nennt das beim Tee "oxidieren", es ist keine Fermentation, da hier keine Mikroorganismen am Werk sind. Hin und wieder das Pakerl drücken. Nach 2 Tagen das ganze öffnen und mit einer leeren Flasche oder einem Nudelwalker drückt man die Blätter wieder flach und lässt sie nun von neuem z.B. in einem Leinensack trocknen (hänge ihn an einen luftig warmen, teils sonnigen Platz), oder lege alles auf Zeitungspapier in eine windgeschützte Ecke. Nach 2-3 Tagen mit der Hand leicht zerbröseln, in ein Gefäß mit Deckel geben und zum Gebrauch lagern.
Getrockneter Brombeerblätter-Tee
Brommbeerblätter-Tee wird wie Grüner Tee oder Schwarztee zubereitet, 1 bis 2 Teelöffel in eine Tasse, mit kochendem Wasser übergießen und einige Minuten ziehen lassen. Schmeckt und wirkt. Den Brombeeren werden einige heilsam wirkende Eigenschaften wie "blutreinigend, harntreibend und schleimlösend" zugeschrieben. Brombeertee-Aufguss kann auch als Mundspülung genutzt werden, wirkt gegen Entzündungen die im Mund und Rachen auftreten. 


Montag, 14. Juli 2014

Das individuelle Paletten-Beet

So manche Ecke im Garten kann auf einfache Art ein neues Gesicht bekommen. 
Dazu haben wir improvisiert und aus alten Paletten robuste Einfassungen für diverse Beete gebaut.

Auf gewünschte Höhe und Länge zugeschnitten, werden die Teile  mit Winkeln zusammengeschraubt. Das Holz kann man zum Schutz mit Holzlasur einstreichen und je nach Geschmack auch mit  Lack gestalten. Damit die Paletten nicht am Boden stehen, haben wir Pflastersteine als Fundament unterlegt. Nach der dem Untergrund angepassten Justierung, werden die Innenseiten des Beetes mit  Noppenfolie ausgekleidet und nur am oberen Rand mit Schrauben oder Klammern befestigt.

Der Boden bleibt frei, damit Wasser abrinnen und sich die Pflanzenwurzeln ihren Weg bahnen können. Befüllt werden die Beete wie alle anderen Beete auch zuerst mit Strauchschnitt, Ästen, Kompost und Erde.

Eine Abschlussleiste am oberen Rand verstärkt das Beet und verdeckt die Noppenfolie. Außerdem ist dieses Beet so stabil, dass man sogar darauf sitzen und eine verdiente Pause einlegen kann. Es ist jederzeit erweiterbar und auch mit Spalieren und Rankgittern zu kombinieren.
Da gebrauchte Paletten oft sehr günstig zu erwerben sind, ist dies eine einfache, schnellgemachte und wirkungsvolle Idee!

Brennnessel-Jauche herstellen


Abgesehen von allen heilenden und schmackhaften Aspekten zum Thema Brennnesseln, möchten wir hier vorerst nur von unserer Erfahrung zum Thema Brennnessel-Jauche als Blumendünger berichten. Wenn Sie ein sehr wirksames Düngemittel suchen, ist Brennnessel-Jauche die perfekte Alternative zu herkömmlichem Dünger. Außerdem funktioniert sie sowie Tabakwasser auch zur Schädlingsbekämpfung. Und es kostet nichts.
Mit der fertig angesetzten und verdünnten Flüssigkeit sollte man etwa alle zwei Wochen düngen.
Die Herstellung ist wirklich einfach und unkompliziert.
Am besten eignet sich ein Kunststoff-Eimer, Gefäße aus Metall eignen sich nicht für die Herstellung. Brennnessel abschneiden und in den Eimer geben, mindestens halb voll mit Pflanzenteilen. Dann mit Wasser auffüllen und in einer abgelegenen Ecke des Gartens (wegen des Jauchen-Aromas) in der Sonne "reifen lassen".
Wenn sich nach etwa ein bis zwei Wochen keine Blasen mehr bilden, ist die Gärung abgeschlossen. Nun kann man die Jauche verdünnt verwenden. Für junge Pflanzen und Setzlinge, mischt man einen Teil der Brennnessel-Jauche mit zwanzig Teilen Wasser. Alte Pflanzen vertragen auch eine höhere Konzentration von einem Teil Brennnessel-Jauche und zehn Teilen Wasser.